Weichenstellung für BDR Thermea Deutschland: Volle Konzentration auf Kundenbetreuung, Vertrieb und Innovation
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Als führender Hersteller von intelligenten Klima- und Warmwasserlösungen stellt sich BDR Thermea in Deutschland neu auf, um langfristig wettbewerbsfähig agieren zu können. Die Produktion von Wärmeerzeugern soll künftig aus dem europäischen Fertigungsnetzwerk erfolgen. Hintergrund ist die anhaltende regulatorische Unsicherheit und die volatile Kundennachfrage.
BDR Thermea plant, seine Tätigkeiten in Deutschland neu auszurichten, um sich künftig noch stärker auf die optimale Betreuung seiner Kunden zu konzentrieren. Im Zuge der strategischen Neuaufstellung sollen zentrale Servicefunktionen für alle Marken gebündelt werden. Gleichzeitig soll die Produktion von Wärmeerzeugern in Deutschland schrittweise eingestellt oder in das europäische Fertigungsnetzwerk der Gruppe verlagert werden. Die Neuausrichtung soll bis Ende 2026/Anfang 2027 abgeschlossen sein.
Ziel dieser strategischen Weichenstellung ist es, die Marktposition von BDR Thermea Deutschland in einem zunehmend herausfordernden Umfeld langfristig zu sichern. Hintergrund sind die volatile Nachfrage im Heizungsmarkt, hoher Wettbewerbsdruck sowie die anhaltende regulatorische Unsicherheit. Durch gezielte Investitionen in Kundenservice, Marktnähe und Innovation stärkt das Unternehmen seine Zukunftsfähigkeit und bleibt ein verlässlicher Partner für Fachhandwerk und Endkunden.
Im Zentrum der geplanten Neuaufstellung steht der Standort Rastede, an dem zentrale Servicefunktionen und die Ersatzteilproduktion für die Marken Brötje, Remeha und SenerTec gebündelt werden sollen. Rund 40 neue qualifizierte Arbeitsplätze im Servicebereich entstehen. Gleichzeitig sollen die Produktion von Wärmeerzeugern in Rastede und Schweinfurt eingestellt und im Einklang mit der konzernweiten Fertigungsstrategie in das europäische Netzwerk eingebunden werden.
Die vorgesehene Neuaufstellung betrifft insgesamt rund 203 Vollzeitarbeitsplätze in Deutschland. BDR Thermea Deutschland wird den Dialog mit dem Konzernbetriebsrat aufnehmen, um für die Mitarbeitenden verantwortungsvolle und sozialverträgliche Lösungen im Einklang mit den Unternehmenswerten zu finden.
„Die aktuelle Marktentwicklung stellt unsere gesamte Branche vor große wirtschaftliche Herausforderungen“, sagt Tjarko Bouman, CEO der BDR Thermea Group. „Mit dieser strategischen Neuausrichtung stellen wir sicher, dass BDR Thermea Deutschland auch künftig ein wettbewerbsfähiges, kundenorientiertes und finanziell stabiles Unternehmen bleibt. Wir wissen, dass die Veränderungen für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Entscheidung von großer Tragweite sind. Gemeinsam mit dem Betriebsrat werden wir faire und verantwortungsvolle Lösungen entwickeln.“
Mit der Reorganisation von BDR Thermea Deutschland gehen Investitionen in die Zukunft einher. Dazu gehören der kürzlich erfolgte Umzug des bisherigen Standorts Emsdetten in neue und moderne Räumlichkeiten in Saerbeck und die anstehende Einführung eines neuen SAP-Systems. Diese neue Softwarelösung integriert wichtige Geschäftsprozesse und wird die Organisation effizienter und kundenfreundlicher machen.
Was bedeutet das für den Standort Remeha in Saerbeck?
Die volatile Marktentwicklung und die anhaltende regulatorische Unsicherheit machen auch in Saerbeck eine Kapazitätsanpassung notwendig. Von der geplanten Neuausrichtung sind auch Vollzeitstellen betroffen. BDR Thermea wird gemeinsam mit dem Betriebsrat sozialverträgliche Lösungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erarbeiten.
Über die BDR Thermea Gruppe
Die BDR Thermea Gruppe ist ein führender Hersteller intelligenter Raumklimalösungen für die private und gewerbliche Nutzung mit Hauptsitz in Apeldoorn, Niederlande. Mit rund 7.000 Mitarbeitenden weltweit und einem Jahresumsatz von etwa zwei Milliarden Euro im Jahr 2024 betreut die BDR Thermea Gruppe Kunden unter ihren renommierten Marken Baxi, De Dietrich, Remeha, Brötje, Chappée und Baymak.
Weitere Informationen finden Sie unter www.bdrthermeagroup.com





