Energiewende – Innovationen in der Heiztechnologie

Der nächste Schritt auf unserer Wasserstoffreise

3 neue Wasserstoffprojekte in den Niederlanden

In den Niederlanden ist Remeha aktiv mit dem Wasserstoff-Brennwertkessel an 3 Projekten beteiligt, um den Remeha Hydra unter realen Bedingungen einzusetzen.

Der nächste Schritt auf unserer Wasserstoffreise

 

Wasserstoff birgt als sauberer und sicherer Energieträger viel Potential für die Zukunft. Er kann Haushalte ohne CO2-Emissionen mit Heizung und Warmwasser versorgen. Im Gegensatz zu Elektrizität kann er problemlos über längere Zeiträume in großen Mengen gespeichert werden. Im Jahr 2019 hat Remeha in den Niederlanden in einem Pilotprojekt in Rozenburg den weltweit ersten 100 % Wasserstoffkessel vorgestellt. Hier geht unsere Reise nun weiter.

Erster Wasserstoff-Brennwertkessel von Remeha

Damit Wasserstoff sein volles Potenzial entfalten kann, arbeiten wir mit unseren Partnern im Energiesektor - Versorgungsunternehmen, Netzbetreibern, Bauherren und Endnutzern - zusammenarbeiten, um mehr über die Produktion, Verteilung und praktische Anwendung von Wasserstoff in großem Maßstab zu erfahren. Bei dieser Kooperation wollen wir die Möglichkeiten sauberer Energiequellen wie Wasserstoff hervorheben und die Energiewende aktiv mitgestalten.

 

Aktuell beginnen in den Niederlanden drei neue Wasserstoffprojekte, bei denen der Remeha Hydra als 100 % Wasserstoffheizkessel zum Einsatz kommt. In diesen Projekten arbeiten wir mit lokalen Gemeinden, Netzbetreibern und Energieversorgern zusammen. Jeder der Partner untersucht seine eigenen Herausforderungen für die Verwendung von Wasserstoff - von der Umwandlung bestehender Gasnetze über die Verbindung von Häusern mit Wasserstoff bis hin zur Funktionsweise von Wasserstoff in historischen Gebäuden.

Heizen mit Wasserstoff im Gebäudebestand

 

„Wir sehen großes Potenzial für Wasserstoff, aber wir müssen noch viel mehr über seine praktischen Anwendungen lernen. Zusammen mit unseren Partnern werden diese drei Projekte uns helfen, den nächsten Schritt auf unserem Weg zu machen, und uns das Wissen und die Erfahrung geben, die wir brauchen, um Wasserstoff weiter zu entwickeln “, sagt Arthur van Schayk, Geschäftsführer Remeha Benelux.

 

3 neue Wasserstoffprojekte in den Niederlanden

 

Von Gas auf Wasserstoff in Uithoorn

 

In der nordholländischen Stadt Uithoorn wandelt der Netzbetreiber Stedin 15 leerstehende Häuser von Erdgas- auf Wasserstoffbetrieb um. Das bestehende Erdgasnetz der Häuser, die abgerissen werden sollen, wird angepasst, um Wasserstoff für Heizzwecke zu liefern. Unser Kessel Remeha Hydra – als weltweit erster 100 % Wasserstoffkessel - wird für einen zweiwöchigen Test in einer Reihe von Häusern installiert. Dieses Experiment wird uns wichtige Kenntnisse und Erfahrungen bei der Umwandlung bestehender Gasnetze liefern, ohne die Anwohner oder die Umgebung zu stören.

 

Ein Musterhaus der Zukunft

 

In diesem Herbst wird in der niederländischen Stadt Apeldoorn das erste Wasserstoffmodellhaus Wirklichkeit. Das „Wasserstoffhaus“ ist mit dem Hydra Kessel von Remeha ausgestattet und dient als Schulungsort. Das Projekt ist eine Initiative des Netzbetreibers Alliander und der Zertifizierungsstelle Kiwa. Es bietet eine Realumgebung für Profis, um zu lernen, wie Haushalte an das Wasserstoffnetz angeschlossen werden, sowie für Remeha Fachhandwerker, um praktische Erfahrungen mit der Installation von Wasserstoffkesseln zu sammeln.

 

Ältere Häuser wieder mit Energie versorgen

 

Im historischen Stadtteil Berkeloord im Dorf Lochem wird in Kürze eine Ansammlung historischer Häuser mit modernster Wasserstofftechnologie beheizt. Das wegweisende Projekt ist eine Initiative der Anwohner, des Netzbetreibers Alliander und der lokalen Energiekooperation LochemEnergie, bei der Remeha seinen Wasserstoffkessel liefert. Ab dem Sommer 2021 wird das dreijährige Projekt wichtige Erkenntnisse für die Umstellung älterer Häuser auf eine völlig neue Wasserstoffheizung liefern.

Heizen mit Wasserstoff im historischen Gebäudebestand

 

Wasserstoff – Energieträger mit Zukunftspotential

 

Wasserstoff hat das Potenzial, uns einer kohlenstofffreien Zukunft näher zu bringen. Die BDR Thermea Group, zu der Remeha gehört, entwickelt seit Jahren Wasserstoff für die Heiztechnik. In ganz Europa arbeiten wir an verschiedenen Projekten, um den Einsatz von Wasserstoff voranzutreiben.

 

„Als Teil der internationalen BDR Thermea Group sind auch wir bei Remeha überzeugt, dass Heizen mit Wasserstoff einen aktiven Beitrag zur Energiewende und damit zum Klimaschutz leisten kann. Anfang 2021 starten wir in Deutschland ein Pilotprojekt mit dem Remeha Hydra als 100 % Wasserstoffkessel in Zusammenarbeit mit der Westnetz GmbH. Das zeigt, dass wir als Hersteller von Heiztechnologie schon heute bereit sind für die Zukunft,“ so Jürgen Jahn, Leiter Produktmanagement bei Remeha in Deutschland.

 

Heizen mit Wasserstoff - Pilotprojekte